AGB - online-handelshaus

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Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Geltungsbereich

Jegliche unserer Geschäftsbeziehungen werden diese AGB zu Grunde gelegt. Abweichende AGB unserer Kunden werden nicht anerkannt, auch wenn wir diesen nicht ausdrücklich widersprochen haben und den Auftrag annehmen und ausführen oder der Kunde selbstständig Produkte von uns erwirbt. Es sind ausschließlich natürliche und geschäftsfähige Personen zur Nutzung zugelassen.

§ 2 Unsere Angebote, der Vertragsschluss und die Zahlungsabwicklung

Zur Annahme unserer Angebote gelangen Sie über den angegebenen Link auf unseren Webseiten mit Angebotsvorstellung. Dort können Sie das gewünschte Angebot auswählen und gelangen über einen Klick auf den Button „Jetzt bestellen“ o.ä. auf die Bestellseite unseres Zahlungsanbieters DigiStore24.com. Dort nehmen Sie die Zahlung unter Eingabe der abgefragten Daten vor. Daraufhin werden Sie von DigiStore24.com eine Bestellbestätigung per Email erhalten. Mit Ihrer Bestellung stimmen Sie zu, dass KK-Trading.Info mit der Ausführung des Vertrages über digitale Inhalte vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt. Sie nehmen zur Kenntnis, dass Sie mit dieser Zustimmung (durch Absenden der Bestellung) und mit Beginn der Ausführung des Vertrages Ihr Widerrufsrecht verlieren. Das selbe gilt bei Bestellungen die per Email, Messanger, WhatsApp, Fax, Telefon oder die in sonstiger Weise für das Produkt übergeben werden.

§ 3 Preise

Unsere Preise sind im Normalfall Bruttopreise inklusive gesetzlicher Umsatzsteuer und weiterer Preisbestandteile. Gegebenenfalls können die in unseren Angeboten ausgewiesenen Liefer- und Versandkosten hinzukommen.
Kosten die für Rücklastschriften und ähnliches entstehen werden Ihnen in voller Höhe in Rechnung gestellt. Sollten Sie eine Beschwerde bei PayPal einlegen, wodurch unser Konto zwangsläufig in Misskredit gerät, stellen wir Ihnen eine separate Schadensersatz und Aufwandspauschale von 50,- EUR je Vorfall (je Transaktion) in Rechnung.
Sollte es zum Zahlungsverzug kommen erhalten wir die Leistungserbringung ein. Diese wird frühestens 48 Std. nach Zahlungsausgleich wieder aktiviert. Für die Deaktivierung und Aktivierung fällt jeweils eine pauschale Bearbeitungsgebühr in Höhe von 11,90 EUR an, die wir Ihnen separat in Rechnung stellen werden.
Sollten Sie dann den Ausgleich Ihrer Rechnung nicht vorgenommen haben, werden wir den Vorgang für Sie kostenpflichtig an unser Inkasso Unternehmen abgeben.
Sollten Sie weiterhin die Zahlung nicht ausführen, wird ein gerichtlicher Mahn- & Vollstreckungsbescheid beantragt. Aus diesem Titel kann 30 Jahre vollstreckt werden. Zudem wird in diesem Moment der Vertrag von uns zum nächst möglichen Zeitpunkt gekündigt.
Ich darf Ihnen deshalb ans Herz legen, dass Sie bevor es soweit kommt, den Kontakt zu uns suchen. Wir möchten mit Ihnen Geld verdienen und können nur gemeinsam eine Lösung finden. Wenn Sie dies denn wünschen.

§ 3.1 Partnerprogramm und Provisionen

Die Nutzung des Partnerprogrammes sowie die Auszahlungen der Provisionen erfolgt ausschließlich über Digistore24.com. Wir haften keinesfalls für Probleme oder ausgefallene Provisionen die beim Anbieter vorliegen oder durch den Teilnehmer entstehen. Sie schließen den Vertrag zur Nutzung des Partnerprogrammes ausschließlich mit Digistore24.com.
Wir zahlen keine Provisionen, sofern Bestellungen in anderer Form als über den Bestelllink von Digistore24.com bei uns eingehen.


§ 4 Leistungserbringung & Laufzeit

Der kostenpflichtige Zugang zu unserem Google Kalender erfolgt über die Ihnen nach Vertragsschluss mitgeteilten Zugangsdaten (Link) . Der Zugang zu unserem Kalender wird über den Zeitraum der gebuchten Laufzeit garantiert und gewährleistet. Ein serverbedingter Ausfall sowie Upgrades lassen sich jedoch nicht vermeiden und zählen dabei nicht als Nutzungsausfall für den Kunden.

Für Basiskunden werden über den Kalender die Daten zur Verfügung gestellt. Die Daten können dann durch den Kunden genutzt werden.

Im weiteren sind verschiedene Strategien, die auch als Signale gesendet werden, auf unserer Seite http://www.signalservice.kk-trading.info/ erklärt.

Im Durchschnitt werden monatlich und ausschließlich Werktags bis zu 30 bis 50 Signale gesendet. Die Signale werden automatisch erstellt und weitergeleitet.

Unser Premium Kunden erhalten Ihre Signale automatisch
auf Ihren Broker Account kopiert. Vorausgesetzt ist, um die Trades zu kopieren, ein entsprechendes Guthaben auf Ihrem Broker Konto.
Da diese Trade’s über unseren speziellen Server aktiviert und kopiert werden, sind einige Daten des Kunden notwendig, die über unsere separates Formular abgefragt werden, welches in einem geschützten Bereich hinterlegt ist. Somit können wir eine optimale und persönliche Betreuung umsetzen.

Als Nutzer von KK Trading.Info, dürfen Sie lediglich einmal pro Kalenderwoche die Gelder von Ihrem Broker Konto abheben.
Sie sollten es auch vermeiden auf dem Broker Konto, auf welchem die Trades automatisch aufgespielt werden (Premium Kunden), selber zu traden, da dieses den Algorithmus zerstören kann. Zum eigenständigen Traden sollten Sie ein separates Konto verwenden.

Wir behalten uns das Recht vor, den Zugang zu allen Inhalten 14 Tage nach der gebuchten Laufzeit und Freischaltung der letzten Ausbildungsstufe bzw. der letzten Inhalte, sowie bei Zahlungsverzug wieder zu entziehen.

Sie können unsere Leistung als monatliches Abo erhalten.
* mit einer Mindestlaufzeit von 1 Monat, dann monatlich kündbar..
* mit einer Mindestlaufzeit von 3 Monaten, dann immer Verlängerung um 3 Monate, wenn nicht vor Ablauf gekündigt.
mit einer Mindestlaufzeit von 6 Monaten, dann immer Verlängerung um 6 Monate, wenn nicht vor Ablauf gekündigt.
mit einer Mindeslaufzeit von 12 Monaten, dann immer Verlängerung um 12 Monate, wenn nicht vor Ablauf gekündigt.

Sie erhalten dazu von Digistore24.com einen Link bei Ihrer Bestellung, wo Sie jede einzelne Rechnung einsehen können. Dort können Sie zudem Vertragsgemäß den Vertrag zum nächst möglichen Zeitpunkt kündigen. Kündigungen die Sie uns auf anderem Weg zukommen lassen werden von uns nicht bearbeitet und ignoriert.
Sollten Sie eine direkte Bestellung via Telefon, Massanger, WhatsApp, Email für das Produkt getätigt haben, gelten die selben Laufzeiten, jedoch müssen Sie uns die Kündigung schriftlich per Post mit Unterschrift zukommen lassen. Kündigungen auf anderem Weg oder ohne Unterschrift werden von uns nicht bearbeitet und ignoriert.
§ 4.1 Missbrauch und Weitergabe

Bei Missbrauch oder Weitergabe der Inhalte z.B. Zugangslink für Google Kalender oder weiterkopieren der Premiumsignale für andere, aller Downloadseiten, sowie bei Rufschädigung o.ä. behalten wir uns vor, den Zugang zu den Produkten per sofort zu entziehen. Zudem haben Sie einen pauschalen Schadensersatz in der fest vereinbarten Höhe von 250.000 Euro an uns zu leisten. Mit Ihrer Bestellung und Auslieferung des Produktes gilt der fest vereinbarte, pauschale Schadensersatz für den Fall des Missbrauchs und/oder der Weitergabe als vereinbart.

§ 5 Risikobelehrung

Engagements in Aktien, CFD und Derivaten sind stets mit Risiken verbunden, die im Extremfall auch einen Totalverlust des eingesetzten Kapitals bedeuten können.


Die Verwendung der Inhalte
erfolgt daher auf eigene Gefahr. Alle Angaben ohne Gewähr. Die Informationen sind ausschließlich zur privaten Nutzung bestimmt. Die Weitergabe an Dritte ist ohne ausdrückliche Zustimmung des Herausgebers untersagt. Für die Richtigkeit der Daten übernehmen wir keine Gewähr. Vereinzelt kann es zu Fehlkalkulationen kommen. Technische Probleme werden von uns schnellstmöglich behoben. Ein kurzfristiger Ausfall der Signallieferungen führt zu keinem Anspruch auf Kostenerstattung.
Die Informationen, die durch kk-trading.info bereitgestellt werden, dienen ausschließlich allgemeinen Informationszwecken.kk-trading.info führt keine Anlageberatung durch und gibt auch keine konkreten Empfehlungen zu einem Wertpapier, Finanzprodukt oder -instrument ab. Ferner stellt die Erwähnung eines bestimmten Wertpapiers bei kk-trading.info keine Empfehlung seitens kk-trading.info zum Kaufen, Verkaufen oder Halten des betreffenden oder eines anderen Wertpapiers, Finanzprodukts oder - instruments dar. Auch wenn Formulierungen und Hinweise scheinbar zu einer Handlung auffordern, ist kk-trading.info nicht für tatsächliche Transaktionen seitens des Nutzers verantwortlich zu machen. Die Nutzung dieser Seite kann nicht die kompetente Beratung durch einen anerkannten Anlageberater ersetzen. Denken Sie bitte daran, dass jede Art von Anlagen mit dem Risiko finanzieller Verluste einhergeht.§ 6 Eigentumsvorbehalt


Die von uns gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung unser Eigentum.

§ 7 Widerruf, Rückgaberecht und Rücksendekosten

Ihnen steht als Verbraucher das gesetzliche Widerrufsrechts nach § 312d Abs. 1 Satz 1 BGB zu. Ein Widerruf bei digitalen Produkten (Downloadprodukte oder Online-Mitgliederbereiche) wird im Allgemeinen ausgeschlossen. Bei einzelnen Angeboten gewährt unser Zahlungsanbieter DigiStore24 in Kooperation mit uns ein erweitertes Widerrufsrecht. Dieses kann sich – je nach Angebot – über einen Zeitraum von bis zu 60 Tagen strecken, in dem der Kunde bzw. die Kundin aus jeglichem (oder auch aus keinem) Grund um eine Rückerstattung bitten kann. Hierüber informieren wir Sie auf der jeweiligen Angebotsseite.
Im Fall der Ausübung des Widerrufsrechts haben Sie bei physischen Produkten die Kosten der Rücksendung zu tragen, wenn die gelieferte Ware der bestellten entspricht und wenn der Preis der zurückzusendenden Sache einen Betrag von 40 Euro nicht übersteigt oder wenn Sie bei einem höheren Preis der Sache zum Zeitpunkt des Widerrufs noch nicht die Gegenleistung oder eine vertraglich vereinbarte Teilzahlung erbracht haben. Ansonsten tragen wir die Kosten der Rücksendung.
Kosten, die durch die Rückabwicklung entstehen (z.B. auch durch Rücklastschriften), sind von dem Kunden zu tragen.

§ 8 Haftung

Wir haften für Schäden gleich aus welchem Rechtsgrund für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit als auch wegen der schuldhaften Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit unbeschränkt. Soweit wir einen Mangel arglistig verschwiegen oder eine Beschaffenheitsgarantie abgegeben haben, haften wir ebenfalls unbeschränkt. Des Weiteren haften wir für Schäden gleich aus welchem Rechtsgrund wegen schuldhafter Verletzung von wesentlichen Vertragspflichten, deren Einhaltung für die ordnungsgemäße Durchführung und Erreichung des Vertragszwecks von besonderer Bedeutung ist (sog. Kardinalpflichten). Dabei ist unsere Haftung bei leichter Fahrlässigkeit auf die vertragstypischen und vorhersehbaren Schäden beschränkt. Die vorgenannten Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten unserer Angestellten, Arbeitnehmer, Mitarbeiter, gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt. Wir haften nicht für Verluste die aus kopierten Trades bei dem angeschlossenen Broker ggfl. entstehen. Der Handel mit binären Optionen, Forex und CDF ist höchst spekulativ und kann zum Verlust des gesamten Kapitals führen. Investieren Sie nur die Summe, deren Verlust Sie verschmerzen können.
Die Haftung ist ebenfalls ausgeschlossen, bei automatischen Trades durch unsere automatischen Handelssignale. Weiterhin sind Haftungen ausgeschlossen, für unsere automatischen Handelssignale, wenn der Trader, trotz unseres eindringlichen Hinweises, nicht auf dem gleichen Konto händisch zu traden, wo auch die automatischen Handelssignale hingesendet werden.
Da die dort eventuell anstehenden Verluste in dem Fall durch den Trader selbst verursacht worden sind, da die Signale nicht mehr richtig versendet werden konnten.

Technische Verfügbarkeit
Eine Haftung des Betreibers für die technische Verfügbarkeit des Systems ist ausgeschlossen. Der Betreiber ist bemüht, Störungen der technischen Einrichtungen unverzüglich zu beseitigen.


§ 9 Datenschutz

Sofern auf unseren Webseiten die Möglichkeit zur Eingabe persönlicher oder geschäftlicher Daten besteht, so erfolgt die Preisgabe dieser Daten seitens des Nutzers auf ausdrücklich freiwilliger Basis. Wir verwenden und speichern die Kundendaten zur Auftragsverarbeitung, Produktzustellung und Pflege der Kundenbeziehung. Beauftragte Dienstleister erhalten im Rahmen der Auftragsverwaltung (§ 11 BDSG) Kundendaten nur insoweit, als diese zur Ausführung der Dienstleistungen notwendig oder geboten sind. Jeder Kunde hat das Recht, der Zusendung von Produktinformationen per Email oder auf postalischem Weg jederzeit zu widersprechen. Bis zum Eingang des Widerspruchs ist der Kunde mit der Zusendung von Produktinformationen per E-Mail oder auf postalischem Weg einverstanden.

§ 10 Widerrufsbelehrung

Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen in Textform (z. B. Brief, Fax, E-Mail) oder – wenn Ihnen die Sache vor Fristablauf überlassen wird – durch Rücksendung der Sache widerrufen. Ausgenommen sind digitale Produkte. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Eingang der Ware beim Empfänger (bei der wiederkehrenden Lieferung gleichartiger Waren nicht vor Eingang der ersten Teillieferung) und auch nicht vor Erfüllung unserer Informationspflichten gemäß Artikel 246 § 2 in Verbindung mit § 1 Abs. 1 und 2 EGBGB sowie unserer Pflichten gemäß § 312g Abs. 1 Satz 1 BGB in Verbindung mit Artikel 246 § 3 EGBGB. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs oder der Sache.

Der Widerruf ist zu richten an:
Consulting Online Trade
Jens Kuprat
Säuritzer Str. 2
01906 Burkau
Email: support@kk-trading.info

§ 11 Widerrufsfolgen

Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurück zu Gewähren und ggf. gezogene Nutzungen (z. B. Zinsen) herauszugeben. Können Sie uns die empfangene Leistung sowie Nutzungen (z.B. Gebrauchsvorteile) nicht oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurück Gewähren beziehungsweise herausgeben, müssen Sie uns insoweit Wertersatz leisten. Für die Verschlechterung der Sache und für gezogene Nutzungen müssen Sie Wertersatz nur leisten soweit die Nutzungen oder die Verschlechterung auf einen Umgang mit der Sache zurückzuführen ist, der über die Prüfung der Eigenschaften und der Funktionsweise hinausgeht. Unter „Prüfung der Eigenschaften und der Funktionsweise“ versteht man das Testen und Ausprobieren der jeweiligen Ware, wie es etwa im Ladengeschäft möglich und üblich ist. paketversandfähige Sachen sind auf unsere Gefahr zurückzusenden. Sie haben die regelmäßigen Kosten der Rücksendung zu tragen, wenn die gelieferte Ware der bestellten entspricht und wenn der Preis der zurückzusendenden Sache einen Betrag von 40 Euro nicht übersteigt oder wenn Sie bei einem höheren Preis der Sache zum Zeitpunkt des Widerrufs noch nicht die Gegenleistung oder eine vertraglich vereinbarte Teilzahlung erbracht haben. Andernfalls ist die Rücksendung für Sie kostenfrei. Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt für Sie mit der Absendung Ihrer Widerrufserklärung oder der Sache, für uns mit deren Empfang.

12. Online-Streitbeilegung

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit. Die Plattform kann vom Käufer unter: http://ec.europa.eu/consumers/odr/ aufgerufen werden.

13. Erfüllungsort, Gerichtsstand, Anzuwendendes Recht
Ausschließlicher Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Burkau, vorausgesetzt der Käufer ist Kaufmann oder hat keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland oder in einem anderen EU-Mitgliedsstaat, hat seinen festen Wohnsitz nach Wirksamwerden dieser Nutzungsbedingungen ins Ausland verlegt oder sein Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort ist im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt. Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechtes. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird. Gegen Ansprüche von Wunsch Consulting kann der Käufer nur dann aufrechnen oder ein Zurückbehaltungsrecht geltend machen, wenn seine Gegenforderung unbestritten ist, ein rechtskräftiger Titel vorliegt oder die Gegenforderung in einem synallagmatischen Verhältnis zu dem jeweils betroffenen Anspruch steht. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Nutzungsbedingungen unwirksam sein oder werden und/oder den gesetzlichen Regelungen widersprechen, so wird hierdurch die Wirksamkeit der Nutzungsbedingungen im Übrigen nicht berührt. Der Käufer ist nicht berechtigt, Ansprüche aus dem Vertragsverhältnis ohne unsere Zustimmung an Dritte abzutreten.


14. Verbot der Kursmanipulation
Anlässlich des 4. Finanzmarktförderungsgesetzes wurde ein neuer § 20a in das Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) eingefügt, der die Kurs- und Marktmanipulation verbietet.
Durch das Anlegerschutzverbesserungsgesetz (AnSVG) vom 28.10.2004 wurde die Vorschrift des § 20a WpHG modifiziert und angepasst. Neben Wertpapieren gilt die Bestimmung auch für Geldmarktinstrumente, Derivate, Rechte auf Zeichnung, ausländische Zahlungsmittel und Waren.
I.
Nach § 20a WpHG ist es verboten,
1 unrichtige oder irreführende Angaben über Umstände zu machen, die für die Bewertung eines Finanzinstruments erheblich sind, oder solche Umstände zu verschweigen, wenn die Angaben oder das Verschweigen geeignet sind, auf den Preis eines Finanzinstruments einzuwirken,
2 Geschäfte vorzunehmen oder Kauf- oder Verkaufaufträge zu erteilen, die geeignet sind, falsche oder irreführende Signale für das Angebot, die Nachfrage oder den Preis von Finanzinstrumenten zu geben oder ein künstliches Preisniveau herbeizuführen
3 Sonstige Täuschungshandlungen vorzunehmen, die geeignet sind, auf den Preis eines Finanzinstruments einzuwirken.
Eine absichtliche, d.h. wissentlich und gewollte Täuschungshandlung ist nicht erforderlich; es reicht aus, wenn der Täter weiß, dass die Täuschungshandlung zur Marktpreiseinwirkung grundsätzlich geeignet sein kann.
Eine sonstige Täuschungshandlung im Sinne von § 20a Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 WpHG ist die Vorspiegelung falscher sowie die Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen oder sonstiger Umstände …., soweit diese auf den Kurs Einfluss nehmen können (§ 3 Abs. 1 KuMaKV/§ 4 Abs. 1 MaKonV).
Unerlaubte Handlungen (also Täuschungshandlungen) im Sinne von § 20 a Abs. 1 WpHG sind – abstrakt ausgedrückt - die Vorspiegelung falscher sowie die Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen oder sonstiger Umstände, um den inländischen Börsen- oder Marktpreis eines der in § 20 a Abs. 1 Satz 2 WpHG genannten Wertpapiere und Werte hoch- oder herunter zu treiben oder beizubehalten.
Exemplarisch für solche Handlungen sind insbesondere Geschäfte oder einzelne Kauf- oder Verkaufaufträge über den Kauf von Wertpapieren und/oder Vermögenswerten, bei denen Käufer und Verkäufer wirtschaftlich identisch sind, es sei denn, diese Geschäfte wurden nicht wissentlich zwischen identischen Vertragspartner abgeschlossen oder den anderen Marktteilnehmern im Einklang mit den gesetzlichen Regeln und den Marktbestimmungen an gekündigt; bei denen ein Kauf- und ein Verkaufauftrag zu im wesentlichen gleichen Stückzahlen und Preisen von verschiedenen Parteien, die sich abgesprochen haben, erteilt wird, es sei denn, diese Geschäfte wurden den anderen Marktteilnehmern im Einklang mit den gesetzlichen Regeln und den Marktbestimmungen angekündigt; die den unzutreffenden Eindruck wirtschaftlich begründeter Umsätze erwecken; die aufgrund ihres Zeitpunktes geeignet sind, über Angebot und Nachfrage im Zeitpunkt der Feststellung eines bestimmten Börsen- oder Marktpreises zu täuschen, der als Referenzpreis für einen Vermögenswert dient; das Ausnutzen einer marktbeherrschenden Stellung über das Marktangebot bei einem Vermögenswert zu einer nicht marktgerechten Preisbildung sowie die Verbreitung von Gerüchten oder Empfehlungen bei Bestehen eines möglichen Interessenkonflikts.
Weitere Möglichkeiten, verzerrend auf die Bildung des Kurses von Finanzinstrumenten einzuwirken, sind Geschäftliche Handlungen, die den - falschen - Eindruck einer Aktivität erwecken sollen (insbesondere Leerverkäufe, nur um auf den Kurs einzuwirken).
Geschäfte, mit denen kein wirklicher Wechsel des Eigentums an dem Finanzinstrument verbunden ist ("Wash sales").
Geschäfte, bei denen gleichzeitig ein Kauf- und Verkaufsauftrag zum gleichen Kurs und in gleichem Umfang von verschiedenen Parteien, die sich abgesprochen haben, erteilt wird („Improper matched orders“).
Vornahme einer Reihe von Geschäften, die auf einer öffentlichen Anzeigetafel erscheinen, um den Eindruck lebhafter Umsätze oder Kursbewegungen bei einem Finanzinstrument zu erwecken („Painting the tape”).
Aktivitäten einer Person oder mehrerer, in Absprache handelnder Personen mit dem Ziel, den Kurs eines Finanzinstruments künstlich hochzutreiben und anschließend die eigenen Finanzinstrumente in großen Mengen abzustoßen („Pumping and dumping“).
Erhöhung der Nachfrage nach einem Finanzinstrument, um den Kurs nach oben zu treiben, etwa, indem der Eindruck der Dynamik erweckt oder vorgetäuscht wird, dass der Kursanstieg durch lebhafte Umsätze verursacht wurde („Advancing the bid“).
Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten bei Börsenschluss, um die Schlussnotierung des Finanzinstrumentes zu beeinflussen und damit diejenigen Marktteilnehmer irrezuführen, die aufgrund des Schlusskurses handeln („Marking the close”).
Geschäfte eigens zu dem Zweck, den Kassakurs oder den Abrechnungskurs von Derivatekontrakten zu beeinflussen.
Geschäfte zur Beeinflussung des speziellen Kassakurses eines Finanzinstruments, der als Grundlage zur Bestimmung des Werts einer Transaktion vereinbart wurde.
Kauf eines Finanzinstruments auf eigene Rechnung, bevor man es anderen empfiehlt, und anschließender Verkauf mit Gewinn bei steigendem Kurs infolge der Empfehlung („Scalping“).
Verbreitung falscher Gerüchte, um andere zum Kauf oder Verkauf zu veranlassen.
Verbreitung unrichtiger Behauptungen über wesentliche Tatsachen.
Verschweigen wesentlicher Tatsachen oder wesentlicher Interessen.
Nähere Einzelheiten sind in der Verordnung zur Konkretisierung des Verbots der Kurs- und Marktpreismanipulation (KuMaKV) geregelt. Die KuMaKV wurde durch die Verordnung zur Konkretisierung des Verbotes der Markmanipulation (Markmanipulations-Konkretisierungsverordnung – MaKonV) vom 1.3.2005 ersetzt.
II.
Das Verbot der Kurs- oder Marktpreismanipulation richtet sich gegen Jedermann.
Verstöße gegen § 20a WpHG können mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe geahndet werden (§ 38 Abs. 4 WpHG), und zwar unabhängig davon, ob der Taterfolg, also die Kurs- oder Marktpreismanipulation also solche, tatsächlich eintritt.
Nicht als Kurs- und Marktpreismanipulation im Sinne des § 20 a Abs. 1 Satz 1 WpHG gelten sog. Kursstabilisierungsmaßnahmen.
Wegen der Bedeutung und der gravierenden Rechstfolgen soll an dieser Stelle nochmals wiederholt werden:
Das Verbot der Kurs- oder Marktpreismanipulation richtet sich an Jedermann.
Verstöße gegen § 20a WpHG können mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe geahndet werden (§ 38 Abs. 4 WpHG).

Burkau, den 06.04.2018


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